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Jonas Schildhorn

Zuletzt aktualisiert: 18.06.2026

AVGS-Gründercoaching: Ablauf, Förderung & Voraussetzungen

AVGS-Gründercoaching: Ablauf, Förderung & Voraussetzungen

AVGS-Gründercoaching einfach erklärt: Voraussetzungen, Ablauf, Businessplan, Förderung und Gründungszuschuss. 

Du sitzt gerade zu Hause. Vielleicht schon seit Wochen. Du beziehst Arbeitslosengeld oder Bürgergeld – und Du hast eine Idee, mit der Du endlich auf eigene Rechnung arbeiten willst. Aber Du weißt nicht genau, wie das alles funktioniert: AVGS, Gründungszuschuss, Businessplan, Sachbearbeiter überzeugen…. Es fühlt sich kompliziert an. Das ist es nicht! Nicht wenn Du weißt, wie es geht. Der AVGS – Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein – ist ein staatliches Förderinstrument, das Dir ein vollständiges, professionelles Gründercoaching finanziert. Vollständig. Du zahlst keinen Cent. Das Amt überweist direkt an den Anbieter. Und am Ende hast du einen Businessplan, einen Finanzplan, und in 95 % der Fälle – so ist die Bilanz bei den Coachingexperten – einen bewilligten Gründungszuschuss.

Dieser Ratgeber ist der vollständigste, den es zu diesem Thema auf Deutsch gibt – mit offiziellen Statistiken, echten Zahlen, branchenspezifischen Besonderheiten und echten Stimmen von Gründern, die diesen Weg gegangen sind. Ob du als Handwerker, Therapeut, Berater, Finanzdienstleister, IT-Freelancer oder Gastronom gründest – hier findest du alles, was du brauchst.

~27.000
Gründungszuschüsse 2024 bundesweit bewilligt
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024
93,2 %
der Empfänger nach 6 Monaten nicht mehr arbeitslos
Quelle: BA-Statistik
100 %
unserer Kunden erhalten den Gründungszuschuss bewilligt
Die Coachingexperten
600+
Gründer bereits erfolgreich begleitet
Die Coachingexperten

AVGS-Gründercoaching: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das AVGS-Gründercoaching ist eine staatlich geförderte Unterstützung für Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit oder dem Bürgergeld heraus selbstständig machen möchten.

  • Mit einem AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Kosten des Coachings vollständig.

  • Im Coaching werden Businessplan, Finanzplanung, Positionierung, Kundengewinnung und die Vorbereitung auf den Gründungszuschuss gemeinsam erarbeitet.

  • Bereits ab dem ersten Tag des Leistungsbezugs kann grundsätzlich ein AVGS beantragt werden.

  • Das Coaching kann deutschlandweit online durchgeführt werden und eignet sich für nahezu alle Branchen.

  • 100 % unserer Kunden erhalten den Gründungszuschuss bewilligt und starten mit einem professionell vorbereiteten Gründungskonzept in die Selbstständigkeit.

Wer steckt hinter diesem Ratgeber?

Wer steckt hinter diesem Ratgeber?

Mein Name ist Jonas Schildhorn. Als Gründercoach und Inhaber von „Die Coachingexperten“ begleite ich seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg aus der Arbeitslosigkeit in die erfolgreiche Selbstständigkeit. Von unserem Standort in Rockenhausen, Rheinland-Pfalz, unterstützen wir Gründerinnen und Gründer deutschlandweit mit individuellem AVGS-Gründercoaching, professioneller Businessplan-Erstellung und der Vorbereitung auf den Gründungszuschuss.

Zu unseren Teilnehmern zählen angehende Unternehmer aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter Handwerk, Gesundheit, IT, Consulting, Finanzdienstleistung, Gastronomie und Bildung. Durch die Begleitung zahlreicher Gründungsvorhaben verfügen wir über umfassende Praxiserfahrung bei der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle, der Finanzplanung und der erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln.

Was uns von anderen Anbietern unterscheidet? 

Die Entscheidung für die Selbstständigkeit ist für viele Gründerinnen und Gründer ein wichtiger Schritt. Umso wichtiger ist eine professionelle Begleitung bei Themen wie Businessplan, Finanzplanung, AVGS-Förderung und Gründungszuschuss. Im Laufe der Jahre haben wir zahlreiche Existenzgründer aus unterschiedlichen Branchen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet.

Die folgenden Erfahrungen geben einen Einblick in die Zusammenarbeit mit Die Coachingexperten und zeigen, wie unsere Teilnehmer das AVGS-Gründercoaching erlebt haben.

Was ist ein AVGS Gründercoaching?

Was ist ein AVGS Gründercoaching?

AVGS steht für Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein. Es ist ein staatliches Förderinstrument der Bundesagentur für Arbeit nach § 45 SGB III. Der zuständige Arbeitsvermittler oder Fallmanager stellt ihn persönlich aus. Du löst ihn bei einem AZAV-zertifizierten Coaching-Anbieter ein – dieser erhält das Honorar direkt vom Amt. Für dich entstehen keine Kosten. Für Gründer ist die Variante ‚AVGS zur Heranführung an eine selbstständige Tätigkeit‘ relevant.

Ein AVGS Gründercoaching ist eine staatlich geförderte Unterstützung für Menschen, die sich selbstständig machen möchten. Die Abkürzung AVGS steht für Aktivierungs und Vermittlungsgutschein. Dabei handelt es sich um ein Förderinstrument der Agentur für Arbeit und der Jobcenter nach § 45 SGB III. Mit diesem Gutschein kann unter bestimmten Voraussetzungen ein professionelles Coaching finanziert werden, das Gründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Für Teilnehmer entstehen bei bewilligtem AVGS in der Regel keine zusätzlichen Kosten, da die Maßnahme direkt durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter bezahlt wird. Das Ziel eines AVGS Gründercoachings besteht nicht einfach darin, einen Businessplan zu schreiben. Im Mittelpunkt steht vielmehr die vollständige Vorbereitung einer wirtschaftlich tragfähigen Selbstständigkeit. Dazu gehören unter anderem:

  • Entwicklung und Schärfung der Geschäftsidee

  • Businessplan Erstellung

  • Finanzplanung

  • Umsatzplanung

  • Preisgestaltung

  • Marktanalyse

  • Zielgruppenanalyse

  • Kundengewinnung

  • Vorbereitung auf Gespräche mit Behörden

  • Vorbereitung auf den Gründungszuschuss

Ein AVGS Gründercoaching ist deshalb deutlich umfangreicher als eine kurze Erstberatung bei IHK oder HWK. Es handelt sich um einen strukturierten Prozess über mehrere Termine hinweg, bei dem die Selbstständigkeit Schritt für Schritt aufgebaut und wirtschaftlich geprüft wird.

Warum ein AVGS Gründercoaching sinnvoll ist

Warum ein AVGS Gründercoaching sinnvoll ist

Viele Menschen verfügen bereits über fachliche Erfahrung, Branchenwissen oder praktische Berufserfahrung, wenn sie sich mit einer Existenzgründung beschäftigen. Trotzdem scheitern viele Gründungen nicht an mangelnder Motivation oder fehlender Kompetenz, sondern an wirtschaftlichen Problemen. Genau diese Schwierigkeiten entstehen häufig schon vor der eigentlichen Gründung. Viele Gründer konzentrieren sich zunächst fast ausschließlich auf ihre fachliche Leistung. Handwerker konzentrieren sich auf ihre Arbeit, Entwickler auf Technik, Coaches auf ihr Fachgebiet und Berater auf ihre Expertise. Was häufig fehlt, ist die wirtschaftliche Perspektive.

Denn erfolgreiche Selbstständigkeit bedeutet nicht nur, fachlich gute Arbeit zu leisten. Entscheidend sind auch:

  • stabile Kundengewinnung

  • realistische Preisgestaltung

  • wirtschaftliche Planung

  • klare Positionierung

  • nachvollziehbare Umsatzstrategie

  • ausreichende Liquidität

Gerade diese Themen werden von vielen Gründern unterschätzt.

Ein professionelles Gründercoaching hilft deshalb nicht nur bei der Erstellung von Unterlagen, sondern vor allem beim Aufbau einer wirtschaftlich tragfähigen Selbstständigkeit.

Die häufigsten Probleme vor einer Existenzgründung

Im Coaching zeigen sich immer wieder ähnliche Herausforderungen. Viele Gründer haben:

  • keine klare Zielgruppe

  • keine eindeutige Positionierung

  • unrealistische Umsatzvorstellungen

  • zu niedrige Preise

  • keine strukturierte Finanzplanung

  • keine Strategie zur Kundengewinnung

Besonders häufig sind bestimmte Denkfehler.

„Wenn ich gute Arbeit mache, kommen automatisch Kunden“ . Das funktioniert in den wenigsten Branchen. Selbst sehr gute Leistungen reichen häufig nicht aus, wenn keine Sichtbarkeit vorhanden ist, keine Positionierung existiert oder keine Zielgruppe definiert wurde. Gerade in stark umkämpften Märkten reicht fachliche Kompetenz alleine selten aus. „Mit niedrigen Preisen bekomme ich schneller Kunden“ Viele Gründer kalkulieren deutlich zu niedrig. Dabei werden häufig folgende Kosten vergessen:

  • Krankenversicherung

  • Steuern

  • Rücklagen

  • Ausfallzeiten

  • nicht abrechenbare Arbeitszeit

  • Akquise

  • Softwarekosten

  • Betriebskosten

  • variablele Kosten

  • Unternehmerlohn

Das führt oft dazu, dass Gründer zwar Aufträge erhalten, wirtschaftlich jedoch kaum profitabel arbeiten. „Den Businessplan brauche ich nur fürs Amt“. Das ist einer der größten Fehler.

Ein professioneller Businessplan dient nicht nur der Förderstelle. Er hilft vor allem dabei:

  • das Geschäftsmodell zu erkennen

  • Risiken frühzeitig zu erkennen

  • Umsatzprognose realistischer einzuschätzen

  • Kosten korrekt planen

  • wirtschaftliche Schwächen sichtbar machen

Viele Gründer merken erst während der Businessplan Erstellung, dass ihre Preise nicht funktionieren, die Zielgruppe zu unklar ist oder die Nachfrage überschätzt wurde.

Genau deshalb ist ein strukturiertes Gründercoaching so wichtig.

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Wer bekommt einen AVGS? Alle Voraussetzungen klar erklärt

Wer bekommt einen AVGS? Alle Voraussetzungen klar erklärt

Die Grundvoraussetzungen

  • 1 Tag Leistungsbezug reicht: Mindestens einen Tag ALG I oder Bürgergeld beziehen – oder von Arbeitslosigkeit bedroht sein.

  • Gründungsabsicht: Du möchtest eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen. Vollzeit ist der Regelfall.

  • Grundsätzlich tragfähige Idee: Nicht perfekt – das ist Aufgabe des Coachings. Aber glaubwürdig vorgetragen.

  • Keine parallele AZAV-Maßnahme: Nicht zwei geförderte Maßnahmen gleichzeitig.

ALG I vs. Bürgergeld: Der Unterschied, der alles verändert

← Tabelle scrollbar →
Kriterium ALG I – Agentur für Arbeit Bürgergeld – Jobcenter
Anspruch auf AVGS?Faktisch ja – bei VoraussetzungenNein – Ermessen des Fallmanagers
Förderung nach GründungGründungszuschuss § 93 SGB IIIEinstiegsgeld § 16b SGB II
150-Tage-RegelJa – kritisch für FörderanspruchNein – anderes System
Max. Förderdauer15 Monate (6 + 9)Bis zu 24 Monate
Monatliche FörderungALG-I-Betrag + 300 EuroIndividuell nach Ermessen
BewilligungsschwierigkeitEher niedrigMittel bis hoch
Vorbereitung entscheidend?WichtigAbsolut kritisch

Das Jobcenter/Die Agentur für Arbeit muss Dir keinen AVGS ausstellen. Die Entscheidung liegt im Ermessen des Fallmanagers. Das bedeutet: Wer unvorbereitet ins Gespräch geht, bekommt häufig ein Nein. Im kostenlosen Erstgespräch bereite ich dich konkret auf dieses Gespräch vor.

 

AVGS beantragen: Der vollständige Antragsprozess

AVGS beantragen: Der vollständige Antragsprozess

Keinen AVGS gibt es online oder per Post. Du gehst persönlich zum Amt. So machst du es richtig:

  1. Termin aktiv anfordern – mit der richtigen Formulierung. Ruf an und sag: „Ich möchte einen AVGS zur Heranführung an eine selbstständige Tätigkeit beantragen“ Diese Formulierung zeigt: Du weißt, was Du willst. Natürlich kannst Du auch den Kontakt über die BA-App der Agentur aufnehmen. Hier der Weg zur BA-App.

  2. Schriftliche Kurzzusammenfassung mitbringen. Eine DIN-A4-Seite: Angebot, Zielgruppe, Marktpotenzial, geplante Rechtsform. Das allein unterscheidet Dich von 90 % der anderen Antragsteller.

  3. Geschäftsidee konkret präsentieren. Klare Antwort auf: Was bietest Du an? Wer zahlt dafür? Warum Du?

  4. AVGS Gutschein explizit einfordern. Warte nicht darauf, dass er angeboten wird. Sag direkt: „Ich beantrage hiermit einen AVGS-Gutschein zur Heranführung an eine selbstständige Tätigkeit.“

  5. Anbieter benennen. Wenn Du weißt, zu wem Du willst – nenne ihn und zeige eventuell das vorhandene Angebot des Bildungsträgers. Das zeigt Ernsthaftigkeit und beschleunigt die Bewilligung.

Wie überzeugst Du Deinen Sachbearbeiter? Die vollständige Anleitung

  • Marktrecherche mitbringen: „In meiner Region gibt es kaum Anbieter für X, die Nachfrage ist nachweisbar.“ Fakten schlagen Wünsche immer.

  • Realistische Zahlen nennen: Sachbearbeiter kennen Branchendurchschnitte. Konservative, begründete Zahlen wirken seriöser als Traumprognosen.

  • Gründungszuschuss erwähnen (ALG I): „Das Coaching ist meine Vorbereitung auf den Gründungszuschuss-Antrag.“ Das ist der exakte Verwendungszweck.

  • Widerspruch bei Ablehnung: 1 Monat Frist, formlos möglich. Mit überarbeiteter Vorbereitung oft erfolgreich.

Das Jobcenter/Die Agentur für Arbeit muss Dir keinen AVGS ausstellen. Die Entscheidung liegt im Ermessen des Fallmanagers. Das bedeutet: Wer unvorbereitet ins Gespräch geht, bekommt häufig ein Nein. Im kostenlosen Erstgespräch bereite ich dich konkret auf dieses Gespräch vor.

 

Was passiert im Coaching? Der Inhalt im Detail

Hier trennt sich gutes von schlechtem Coaching. Nicht im Preis – den trägt das Amt. Sondern in dem, was wirklich erarbeitet wird und wie tief das Coaching geht.

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Businessplan – mit eigenem Tool, nicht mit einer generischen Vorlage

Wir haben ein eigenes, kostenloses Businessplan-Tool entwickelt – das einzige seiner Art, speziell für Gründer aus der Arbeitslosigkeit. Du nutzt es direkt im Coaching. Wir befüllen es gemeinsam. Das Ergebnis ist dein Businessplan im exakten Format der Agentur für Arbeit – und du verstehst jeden Satz davon, weil du ihn beim Amt vertreten musst.

Kostenlose Businessplan-Vorlage herunterladen

Im exakten Format der Agentur für Arbeit – sofort verwendbar, inkl. Finanzplan-Vorlage. Bereits von 600+ Gründern genutzt.

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Finanzplan – die Zahl, die alles entscheidet

Der Finanzplan ist das Herzstück jeder Tragfähigkeitsprüfung. Wir erarbeiten ihn auf Basis echter Branchenzahlen. Das bedeutet: Investitionsplan, Kostenplan, drei Umsatzszenarien, Break-even-Analyse, Liquiditätsplanung. Am Ende kannst du sagen: „Ich bin ab Monat X profitabel – und hier ist warum.“ Das ist die Aussage, die den Sachbearbeiter überzeugt.

Break-even ist der Punkt, ab dem Einnahmen die Kosten decken. Wenn du als Berater monatliche Fixkosten von 1.800 Euro hast und 600 Euro pro Tag verdienst, liegt dein Break-even bei 3 Tagen pro Monat. Das ist leicht erreichbar und glaubwürdig begründbar. Genau so wollen Sachbearbeiter Zahlen sehen – konkret, nachvollziehbar, konservativ.

Der Antrag auf den Gründungszuschuss. Das eigentliche Ziel des Coachings

Wir bereiten den Antrag vollständig vor. Alle Unterlagen, alle Formulierungen, die fachkundige Stellungnahme. 100 % meiner Kunden bekommen den Gründungszuschuss bewilligt. Kein Zufall – das ist das Ergebnis von strukturierter Vorbereitung und einem Businessplan der die Tragfähigkeit wirklich belegt.

Alle Coaching-Inhalte im Überblick

← Tabelle scrollbar →
Inhalte Was konkret erarbeitet wird Warum es entscheidend ist
Geschäftsidee prüfenStärken, Schwächen, Marktpotenzial, PositionierungViele Gründer starten mit einer Idee, die der Markt nicht braucht
BusinessplanAlle Kapitel inkl. Executive SummaryPflichtdokument für Gründungszuschuss und Bankgespräche
Finanzplan & GuVInvestitionsplan, Rentabilitätsvorschau, Break-evenHerzstück jeder Tragfähigkeitsprüfung
MarketingstrategieZielgruppe, Kanäle, Positionierung, BudgetOhne Kunden kein Umsatz – häufigstes Scheiternsmuster
ErstkundengewinnungAkquise-Wege, Online-Präsenz, NetzwerkBesonders in der Anfangsphase entscheidend
Pricing & KalkulationStundenverrechnungssatz, PreismodellZu günstiger Preis = kein Break-even = Scheitern
RechtsformwahlEinzelunternehmen, GbR, UG, GmbHFalsche Wahl kostet Steuern und erzeugt Haftungsrisiken
Steuern & BuchhaltungUSt, ESt, Kleinunternehmerregelung, EÜRTypische Anfängerfehler sind teuer und vermeidbar
VersicherungenPflicht- vs. freiwillige VersicherungenLücken werden meist erst im Schadensfall entdeckt
Gründungszuschuss-AntragVollständige AntragsvorbereitungDirektes Ziel des Coachings
Fachkundige StellungnahmeVorbereitung der UnterlagenVerpflichtend für den Gründungszuschuss-Antrag

Rechtsformwahl – welche passt zu dir?

← Tabelle scrollbar →
Merkmal Einzelunternehmen GbR UG (haftungsbeschränkt) GmbH
HaftungPersönlich unbegrenztPersönlich unbegrenztBeschränkt auf EinlageBeschränkt auf Einlage
MindestkapitalKeinesKeines1 Euro25.000 Euro
GründungsaufwandSehr geringGeringMittel (Notar)Hoch (Notar)
BuchhaltungEÜR – einfachEÜR – einfachBilanz – aufwändigBilanz – aufwändig
Geeignet fürFreelancer, KleinstbetriebePartnerschaftenStartups mit WachstumsplanEtablierte Unternehmen

Wir bereiten den Antrag vollständig vor. Alle Unterlagen, alle Formulierungen, die fachkundige Stellungnahme. 100 % meiner Kunden bekommen den Gründungszuschuss bewilligt. Kein Zufall – das ist das Ergebnis von strukturierter Vorbereitung.

AVGS Gründercoaching für Handwerk, Gesundheit, Consul-ting, IT, Gastronomie & Finanzen

AVGS Gründer-coaching für Hand-werk, Gesundheit, Consulting, IT, Gastronomie & Fin-anzen

„Gründercoaching für alle“ ist eine Aussage die nichts aussagt. Jede Branche hat eigene Anforderungen, eigene Stolperfallen und eigene Erfolgsmuster. Hier gehen wir auf die wichtigsten ein – mit konkreten Zahlen, Zulassungsanforderungen und branchenspezifischen Tipps.

Handwerker: Zulassung, Kal-kulation und Erstaufträge

Handwerker: Zu-lassung, Kalkulation und Erstaufträge

Handwerk ist eine der häufigsten Gründungsbranchen im AVGS-Coaching – und gleichzeitig eine der anspruchsvollsten. Denn neben dem kaufmännischen Fundament gibt es im Handwerk rechtliche Rahmenbedingungen, die du kennen musst, bevor du den ersten Auftrag annimmst. Wer das ignoriert, riskiert eine Gründung ohne rechtliche Basis – und das kann teuer werden.

Was bedeutet Zulassungspflicht konkret für Dich?

Was bedeutet Zulassungs-pflicht konkret für Dich?

Ob Du einen Meister brauchst oder nicht, hängt von Deinem konkreten Gewerk ab. Im Coaching prüfen wir das gemeinsam – bevor Du gründest, nicht danach. Das spart Zeit, Geld und rechtliche Probleme.

Wichtig zu wissen: Die Ausnahmegenehmigung nach § 8 HwO ist kein Freifahrtschein. Sie wird nur erteilt, wenn Du nachweislich die fachliche Kompetenz hast – zum Beispiel durch langjährige Berufserfahrung als Geselle. Im Coaching begleiten wir Dich durch diesen Prozess.

Die Handwerksordnung (HwO) in drei Sätzen

  • Zulassungspflichtige Handwerke (Anlage A HwO)– z.B. Elektriker, Kfz-Mechatroniker, Klempner – erfordern Meistertitel oder Ausnahmegenehmigung nach § 8 HwO.
  • Zulassungsfreie Handwerke (Anlage B1) wie Fliesenleger brauchen keinen Meister.
  • Handwerksähnliche Gewerbe (Anlage B2) ebenfalls nicht. Im Coaching klären wir für Dein Gewerk, was gilt.

Der Stundensatz: Die wichtigste Zahl Deiner Gründung

Viele Handwerker machen denselben Fehler: Sie schauen, was der Kollege verlangt – und nehmen denselben Preis. Das ist keine Kalkulation, das ist Raten. Dein Stundensatz muss aus Deinen echten Kosten berechnet werden – nicht aus dem Markt.

Was dieses Rechenbeispiel zeigt: Wer mit 30 Euro pro Stunde startet, weil er „wettbewerbsfähig sein will“, deckt seine Kosten nicht. Nicht im ersten Monat, nicht im zweiten. Er arbeitet sich in die Insolvenz – und das passiert im deutschen Handwerk täglich.

Im Coaching rechnen wir Deinen persönlichen Mindeststundensatz gemeinsam durch – auf Basis Deiner tatsächlichen Kosten, deines Wohnorts, Deiner Fahrzeiten und deines Versicherungsbedarfs. Das Ergebnis ist eine Zahl, die Du gegenüber jedem Kunden und jedem Sachbearbeiter beim Amt vertreten kannst.

Rechenbeispiel: Maler und Lackierer

  • Monatliche Fixkosten: Fahrzeug + Versicherung 700 Euro, Werkzeug/Material 300 Euro, Krankenversicherung 400 Euro, Rentenrücklage 200 Euro, Betriebshaftpflicht 100 Euro, Sonstiges 200 Euro = 1.900 Euro.
  • Gewünschtes Nettoeinkommen: 2.500 Euro. Gesamt: 4.400 Euro.
  • Tatsächlich abrechenbare Stunden: ca. 85/Monat (der Rest: Fahrt, Angebote, Verwaltung).
  • Mindeststundensatz: 52 Euro netto.

Wer mit 30 Euro kalkuliert, arbeitet in die Insolvenz.

Wo kommen Deine ersten Kunden her?

Das ist die Frage, die Sachbearbeiter beim Amt am häufigsten stellen – und die Gründer am schlechtesten beantworten. „Ich habe ein gutes Netzwerk“ ist keine Antwort. Konkrete Kanäle und konkrete Maßnahmen sind eine Antwort.

  • Google My Business: Das ist Deine lokale Visitenkarte im Internet. Wer bei der Suche nach „Elektriker Köln“ nicht erscheint, existiert für Neukunden nicht. Kostenloses Profil, maximale Wirkung – und im Coaching zeigen wir dir wie du es richtig aufbaust.
  • Bewertungen aktiv einfordern: Nach jedem abgeschlossenen Auftrag sagst Du dem Kunden: „Wenn Sie zufrieden sind – eine Google-Bewertung wäre für mich Gold wert.“ Die wenigsten Handwerker tun das. Die die es tun, bauen ihren Ruf systematisch auf.
  • Hausverwalter und Wohnungsbaugesellschaften: Ein einziger Kontakt zu einer lokalen Hausverwaltung kann dir regelmäßige Aufträge über Jahre sichern. Stabiler als jede Einzelkundenakquise.
  • Netzwerk des ehemaligen Arbeitgebers: Dein bisheriger Chef, Kollegen, Lieferanten – sie kennen Dich und Deine Arbeit bereits. Das ist dein wertvollstes Startkapital. Sprich sie aktiv an.
  • Handwerkerportale: MyHammer, Blauarbeit, Yelp – kostenlose Grundprofile, die Dir in der Anfangsphase erste Anfragen bringen können.

Handwerksgründungen überzeugen das Amt am stärksten, wenn der Businessplan konkrete Auftragserwartungen belegt. Das können erste schriftliche Anfragen sein, Aussagen ehemaliger Kollegen über Kapazitätsengpässe, oder ein Netzwerk das Du bereits aufgebaut hast. Dazu kommt der Nachweis Deiner Qualifikation. Beides erarbeiten wir gemeinsam im Coaching – bis Dein Antrag keine offenen Fragen mehr lässt.

Kostenlose Businessplan-Vorlage für Handwerker

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Gesundheit & Therapie: Zu-lassung, Kassenfrage, Posi-tionierung

Gesundheit & Thera-pie, Zulassung, Kassenfrage, Posi-tionierung

Schritt 1: Welche Zulassung brauchst Du?

Je nach Berufsgruppe gelten völlig unterschiedliche Anforderungen. Die folgende Übersicht zeigt dir, was für deinen Beruf gilt:

← Tabelle scrollbar →
Berufsgruppe Zulassungsvoraussetzung Besonderheit
HeilpraktikerErlaubnis nach HeilprGPrüfung beim Gesundheitsamt
PhysiotherapeutStaatliche AnerkennungKassenzulassung erfordert KV-Antrag
ErgotherapeutStaatliche AnerkennungKassenzulassung dauert 6–12 Monate
LogopädeStaatliche AnerkennungKassenzulassung über KV
OsteopathHeilpraktiker-ErlaubnisMeist Privatpraxis – keine Kassenzulassung
ErnährungsberaterKein gesetzlicher SchutzQualifikation entscheidet über Glaubwürdigkeit
MasseurStaatliche AnerkennungKassenzulassung möglich
PflegedienstZulassung nach SGB XI/XIIAufwändig, aber sehr stabil

Was diese Tabelle Dir sagt: Es gibt keinen einheitlichen Weg. Ein Heilpraktiker braucht eine behördliche Erlaubnis, ein Physiotherapeut eine staatliche Anerkennung und möglicherweise eine Kassenzulassung, ein Ernährungsberater weder das eine noch das andere – dafür aber eine überzeugende Qualifikation.

Im Coaching klären wir für Deinen konkreten Beruf, welche Zulassungen Du brauchst, wie lange sie dauern, was sie kosten – und wie wir das alles in deinem Finanzplan und Businessplan abbilden.

Schritt 2: Kassenzulassung oder Privatpraxis?

Das ist die strategisch wichtigste Entscheidung im Gesundheitsbereich. Sie bestimmt Deine Zielgruppe, Dein Preismodell, Deine Anlaufzeit und Deine langfristige Positionierung. Es gibt keine universell richtige Antwort – nur eine Antwort, die zu Dir und Deiner Situation passt.

← Tabelle scrollbar →
Merkmal Kassenzulassung Privatpraxis
PatientenzugangSehr breit – alle GKV-VersichertenEnger – Privatpatienten und Selbstzahler
PreisverhandlungGering – feste KassensätzeHoch – du setzt deine Preise selbst
AnlaufzeitLang – Zulassung dauert MonateKurz – sofort möglich
UmsatzstabilitätHoch und planbarVariabler, aber potenziell deutlich höher
BürokratieaufwandHochGering

Was viele nicht wissen: Eine Kassenzulassung ist keine Garantie für volle Auslastung. Du wirst in ein bestehendes System eingebunden, das seine eigenen Regeln hat – feste Vergütungssätze, Abrechnungsmodalitäten, Wartezeiten bis zur Zulassung. Eine Privatpraxis hingegen gibt dir mehr Freiheit, erfordert aber von Anfang an aktive Patientengewinnung. Im Coaching analysieren wir gemeinsam, welches Modell zu Deiner Persönlichkeit, Deiner Zielgruppe und Deinem Standort passt. Das Ergebnis fließt direkt in Deinen Businessplan ein – als klare strategische Entscheidung mit nachvollziehbarer Begründung.

Wie überzeugst du das Amt von der Tragfähigkeit?

Gesundheitsgründungen gelten beim Amt als tragfähig – wenn die Zahlen stimmen und die Nachfrage belegt ist. Das Problem: Viele Gründer schreiben in ihren Businessplan „wachsender Gesundheitsmarkt“ und denken, das reicht. Reicht es nicht.

Rechenbeispiel: Privatpraxis Physiotherapie

  • 30 Behandlungseinheiten/Woche à 95 Euro = 11.400 Euro/Monat.
  • Fixkosten ca. 2.300 Euro.
  • Nettogewinn: ca. 9.100 Euro vor Steuern.
  • Break-even bereits bei 40 % Auslastung = 12 Behandlungsstunden/Woche.

Das ist Glaubwürdig und gut begründbar.

Genau diese Art von Rechnung erarbeiten wir im Coaching. Nicht als Wunschdenken, sondern als belastbare Grundlage für Deinen Gründungszuschuss-Antrag.

Belege Tragfähigkeit über lokale Nachfragedaten: Wartelisten bestehender Praxen, Versorgungsquoten der KV, demografische Entwicklung der Region. Das überzeugt mehr als „wachsender Gesundheitsmarkt“.

Consulting & Unternehmensberatung

Consulting & Unter-nehmensberatung

Consulting-Gründungen haben eine eigentümliche Herausforderung: Die Gründer wissen auf ihrem Fachgebiet alles – und beim Aufbau eines eigenen Unternehmens oft zu wenig. Das AVGS-Coaching schließt genau diese Lücke. Der wichtigste Schritt dabei ist gleichzeitig der, den die meisten überspringen wollen: Positionierung.

Warum Positionierung über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

„Ich bin Unternehmensberater“ sagt nichts. Jeder kann das behaupten. Niemand weiß, warum er ausgerechnet zu Dir kommen soll – und nicht zu den tausend anderen Beratern, die dasselbe behaupten.

Eine scharfe Positionierung löst dieses Problem. Sie macht Dich unverwechselbar, rechtfertigt höhere Preise und beschleunigt die Kundengewinnung. Im Coaching erarbeiten wir Deine Positionierung systematisch – bis Du in einem Satz sagen kannst, was Dich von allen anderen unterscheidet.

← Tabelle scrollbar →
Dimension Zu breit – schwach Richtig positioniert – stark
ZielgruppeUnternehmensberatung allgemeinHR-Beratung für produzierende Betriebe 50–200 MA
LeistungIT-ConsultingCybersecurity-Audits für KMU nach NIS2
ProblemIch optimiere ProzesseDurchlaufzeitenreduktion in Handwerksbetrieben
GrößeAlle UnternehmenDigitalisierungsberatung für Betriebe mit 5–30 MA

Was diese Matrix zeigt: Der Unterschied zwischen „zu breit“ und „richtig positioniert“ ist nicht eine Frage der Einschränkung – sondern der Klarheit. Wer klar kommuniziert, wen er bedient und welches Problem er löst, gewinnt schneller Vertrauen. Und Vertrauen ist im Consulting die wichtigste Währung.

Stundensatz und Tagessatz: Was ist realistisch?

Das ist das Modul, in dem die meisten Consulting-Gründer erschrecken – und dann aufatmen. Erschrecken, weil sie merken, wie viel sie eigentlich verlangen müssten. Aufatmen, wenn sie sehen, dass der Markt das hergibt.

Rechenbeispiel: Unternehmensberatung

  • Monatliche Fixkosten: Homeoffice-Anteil 300 Euro, Versicherungen 200 Euro, Krankenversicherung 500 Euro, Software 150 Euro, Rücklagen 300 Euro = 1.450 Euro. 
  • Gewünschtes Nettoeinkommen: 4.000 Euro. Gesamt: 5.450 Euro. Bei 15 abrechenbaren Tagen pro Monat (von 22 – der Rest geht für Akquise, Verwaltung, Weiterbildung drauf):
  • Mindest-Tagessatz 363 Euro.

Marktüblich sind 600–1.200 Euro für erfahrene Berater.

Wer mit 200 Euro Tagessatz startet, weil er Angst hat zu teuer zu sein, macht zwei Fehler gleichzeitig: Er verdient zu wenig – und er signalisiert dem Markt, dass er wenig wert ist. Im Coaching finden wir den Preis, den du mit Überzeugung vertreten kannst.

Wie gewinnst Du Deine ersten Kunden?

Consulting lebt von Vertrauen. Und Vertrauen baut sich nicht über Werbeanzeigen auf – sondern über Sichtbarkeit, Expertise und Empfehlungen.

  • LinkedIn als wichtigsten Kanal nutzen: Regelmäßige Fachbeiträge zu Deinem Spezialgebiet, Kommentare bei relevanten Diskussionen, direkte Ansprache potenzieller Kunden. Wer hier konsistent präsent ist, bekommt Anfragen – ohne ein einziges Werbeeuro auszugeben.
  • Netzwerk des ehemaligen Arbeitgebers aktivieren: Dein bisheriger Chef, frühere Kollegen, ehemalige Kunden – sie kennen deine Arbeit bereits. Ein einziges „Ich habe mich selbstständig gemacht – denkst du, wir könnten zusammenarbeiten?“ kann deinen ersten Auftrag bringen.
  • Letter of Intent sichern: Eine schriftliche Absichtserklärung eines potenziellen Kunden ist das stärkste Argument für Tragfähigkeit, das du dem Amt vorlegen kannst. Wir erarbeiten im Coaching gemeinsam, wie du an dieses Dokument kommst.
  • Gastvorträge und Webinare: IHK-Veranstaltungen, Fachverbände, Online-Formate – wer sein Wissen öffentlich teilt, positioniert sich als Experte. Das bringt keine sofortigen Aufträge, aber nachhaltiges Vertrauen.

Ein Letter of Intent– formlose schriftliche Zusage eines potenziellen Kunden – ist das stärkste Argument für Tragfähigkeit das du dem Amt vorlegen kannst. Wir erarbeiten gemeinsam, wie du daran kommst.

IT, Software & Digitale Dienst-leistungen

IT, Software & Digitale Dienst-leistungen

IT-Gründungen haben zwei entscheidende Vorteile: geringe Startkosten und hohe Skalierbarkeit. Du brauchst keinen Laden, keine Maschinen, oft nicht mal ein Büro. Das klingt perfekt – und ist es auch, wenn Du eine Sache richtig machst: Dich klar positionieren.

Warum Generalisierung im IT-Markt nicht funktioniert

„Ich mache alles mit Computern“ ist keine Positionierung. Der IT-Markt ist global und extrem kompetitiv. Wer für alle alles macht, konkurriert mit Anbietern aus der ganzen Welt – inklusive Offshore-Entwicklern, die für einen Bruchteil Deines Preises arbeiten. Das ist ein Kampf, den Du nicht gewinnen kannst. Wer sich hingegen auf eine konkrete Nische spezialisiert, konkurriert mit deutlich weniger Anbietern – und kann höhere Preise durchsetzen, weil er als Spezialist wahrgenommen wird.

← Tabelle scrollbar →
Dimension Zu breit – schwach Richtig positioniert – stark
TechnologieIch mache WebseitenWordPress-Entwicklung für Steuerberater und Kanzleien
BrancheIT-Support für alleIT-Support für Arztpraxen und medizinische Einrichtungen
ProblemIch löse IT-ProblemeCybersecurity-Audits für KMU nach NIS2-Richtlinie
GrößeAlle UnternehmenDigitalisierungsberatung für Handwerksbetriebe 5–30 MA

Die Spezialisierung muss nicht bedeuten, dass Du weniger Kunden hast. Im Gegenteil: Wer sich klar positioniert, wird aktiv gesucht – statt sich um jeden Auftrag bewerben zu müssen. Das ist der Unterschied zwischen einem überfüllten und einem leeren Posteingang.

Den richtigen Stundensatz finden

Das ist das Modul, in dem IT-Gründer am häufigsten zu niedrig kalkulieren. Der Irrglaube: „Ich muss günstig sein, um Kunden zu gewinnen.“ Die Realität: Zu günstiger Preis signalisiert geringe Qualität – und erzeugt keinen Break-even.

Rechenbeispiel: Webentwickler

  • Monatliche Fixkosten: Homeoffice-Anteil 200 Euro, Software-Lizenzen 150 Euro, Krankenversicherung 400 Euro, Hardware-Rücklage 100 Euro, Weiterbildung 100 Euro = 950 Euro. 
  • Gewünschtes Nettoeinkommen: 3.500 Euro. Gesamt: 4.450 Euro. Bei 100 abrechenbaren Stunden pro Monat (von 160 – der Rest: Akquise, Admin, Weiterbildung):
  • Mindeststundensatz 44,50 Euro.

Marktüblich für erfahrene spezialisierte Entwickler: 80–180 Euro. Wer mit 25 Euro startet, scheitert.

Gastronomie & Lebensmittel

Gastronomie & Lebensmittel

Gastronomie ist die Branche mit der höchsten Insolvenzquote – und dem stärksten Leidenschaftsfaktor. Beides gleichzeitig. Das bedeutet: Wer gründet, hat meistens eine echte Leidenschaft für sein Konzept. Und genau das ist die Gefahr. Leidenschaft ersetzt keine Kalkulation. Ein Café, das großartig klingt und schlecht durchgerechnet ist, schließt nach 18 Monaten.

Schritt 1: Alle Pflichten vor der Eröffnung

Gastronomie ist eine der reguliertesten Branchen für Gründer. Diese Anforderungen musst Du erfüllen – bevor Du den ersten Gast bedienst:

  • Gewerbeanmeldung: Pflicht vor der Eröffnung. Beim zuständigen Gewerbeamt.
  • Gaststättenerlaubnis: Je nach Bundesland und Betriebsart erforderlich – besonders wenn Alkohol ausgeschenkt oder mehr als 12 Gäste bewirtet werden.
  • HACCP-Hygienekonzept: Pflicht für alle Lebensmittelbetriebe. Dokumentation, Schulungen, regelmäßige Kontrollen durch das Gesundheitsamt.
  • Gesundheitszeugnis: Für alle Mitarbeiter, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Inklusive dir selbst.
  • Baugenehmigung: Bei Umbaumaßnahmen oft erforderlich – plane genug Vorlaufzeit ein.
  • Alkohollizenz: Gesonderter Antrag bei der Gaststättenerlaubnis – nicht automatisch inklusive.

Rechenbeispiel: Kleines Café, 40 Sitzplätze

  • 60 % Auslastung, 12 Euro Durchschnittsumsatz pro Gast, 80 Gäste/Tag, 25 Tage/Monat = 24.000 Euro Einnahmen.

  • Wareneinsatz 30 % = 7.200 Euro.

  • Rohertrag: 16.800 Euro.

  • Fixkosten: Miete 3.000 Euro, Personal (2 Teilzeitkräfte) 4.000 Euro, Energie 600 Euro, Versicherungen 300 Euro, Sonstiges 600 Euro =8.500 Euro.

  • Gewinn vor Steuern: 8.300 Euro.

Das funktioniert – aber nur wenn alle Kostenpositionen korrekt erfasst und der Wareneinsatz konsequent kontrolliert wird.

Was dieses Rechenbeispiel nicht zeigt: den schlimmsten Fall. Im Coaching erstellen wir immer drei Szenarien – konservativ, realistisch und optimistisch. Das konservative Szenario muss tragfähig sein. Nur dann überzeugt es das Amt.

Schritt 3: Standortanalyse – der unterschätzte Erfolgsfaktor

Im Gastrobereich ist Standort oft wichtiger als Konzept. Ein hervorragendes Konzept an einem schlechten Standort scheitert. Ein mittelmäßiges Konzept an einem Top-Standort überleben kann. Im Coaching analysieren wir:

  • Passantenfrequenz: Selbst zählen, nicht schätzen. Zu Stoßzeiten und außerhalb.

  • Demografische Analyse: Wer wohnt und arbeitet im Einzugsgebiet? Passt das zu einem Konzept und Deinen Preisen?

  • Wettbewerbsdichte: Wie viele vergleichbare Betriebe gibt es im Umkreis von 500 Metern?

  • Mietkosten im Verhältnis zum Umsatz: Faustregel: Miete sollte maximal 10–12 % des Umsatzes betragen. Liegt sie höher, wird es eng.

Gastronomiegründungen gelten beim Amt als risikoreich – weil es der Sachbearbeiter weiß. Alle drei Szenarien müssen im Businessplan stehen, und das konservative muss tragfähig sein. Eine Standortanalyse mit Passantenfrequenz und Wettbewerbsübersicht ist ein starkes Zusatzdokument, das zeigt: Du hast genau hingeschaut.

Bildung, Coaching & Training – Wissen als Geschäftsmodell

Bildung, Coaching & Training – Wissen als Geschäftsmodell

Trainer, Coaches, Dozenten und Bildungsanbieter haben eine besondere Ausgangssituation: Sie wissen, wie man Inhalte vermittelt – aber nicht immer, wie man daraus ein tragfähiges Unternehmen baut. Das AVGS-Coaching schließt genau diese Lücke.

Welches Geschäftsmodell passt zu dir?

Im Bildungsbereich gibt es drei grundlegende Modelle – mit völlig unterschiedlicher Skalierbarkeit, unterschiedlichem Einsatz und unterschiedlichen Einnahmemöglichkeiten. Die Entscheidung für das richtige Modell ist eine der wichtigsten strategischen Weichenstellungen deiner Gründung.

← Tabelle scrollbar →
Merkmal 1:1 Coaching Gruppentraining Online-Kurs
StundenumsatzHoch (80–250 Euro)Mittel (30–80 Euro/TN)Passiv nach Produktion
SkalierbarkeitGering – Zeit ist limitiertMittelSehr hoch
VorabinvestitionGeringMittelHoch (Produktion)
KundenbindungSehr hochMittelGering
Empfehlung StartphaseJa – schnellster CashflowParallel aufbauenLangfristig planen

Was diese Tabelle zeigt: Es gibt kein universell bestes Modell – nur das Modell, das zu Dir passt. In der Startphase empfehlen wir fast immer das 1:1-Coaching als Haupteinnahmequelle, weil es am schnellsten Cashflow bringt. Gruppenformate und Online-Kurse bauen wir parallel auf – als langfristige Skalierungsoption.

Den richtigen Preis finden

Das ist das Modul, das Bildungsgründer am meisten unterschätzen. Die häufigste Aussage: „Ich kann nicht so viel verlangen wie die anderen, ich bin ja noch neu.“ Das ist falsch. Und es kostet Dich bares Geld.

Rechenbeispiel: Business Coach

  • 20 Einzelcoachings à 90 Minuten pro Monat zu 120 Euro = 2.400 Euro.  

  • 2 Gruppenworkshops à 8 Teilnehmer zu 150 Euro pro Person = 2.400 Euro.

  • Gesamteinnahmen: 4.800 Euro. Fixkosten: 1.200 Euro.

  • Nettogewinn vor Steuern: ca. 3.600 Euro.

Das ist realistisch ab Monat 3–4, wenn das Netzwerk aktiviert ist. Im Businessplan bilden wir Monat 1 konservativ ab – und steigern dann schrittweise.

Im Coaching berechnen wir Deinen persönlichen Break-even-Satz – und arbeiten an Deiner Preis-Psychologie. Denn wer seinen Wert kennt, kann ihn auch vertreten.

Wie baust du Glaubwürdigkeit auf – ohne bekannte Zertifizierung?

Das ist die häufigste Sorge von Bildungsgründern: „Wer nimmt mich ernst?“ Die Antwort ist einfacher als gedacht – aber erfordert Konsequenz:

  • Fachliche Qualifikation sichtbar machen: Studienabschlüsse, Berufserfahrung, Spezialisierungen – alles was deine Expertise belegt, gehört auf deine Website und in dein LinkedIn-Profil.

  • Nische kommunizieren: „Business Coach für Handwerksmeister“ ist glaubwürdiger als „Business Coach“. Wer sich spezialisiert, wirkt automatisch kompetenter.

  • Content als Expertenbeweis: Ein Blog, YouTube-Kanal oder LinkedIn-Profil mit regelmäßigen Fachbeiträgen zeigt Kompetenz – bevor jemand bezahlt. Das baut Vertrauen auf, das sich später in Aufträge umwandelt.

  • Erste Kunden auch pro bono oder zu Sonderkonditionen: Wer am Anfang bereit ist, zu einem reduzierten Preis zu arbeiten, baut Referenzen und Testimonials auf – das Gold der Coaching-Branche.

Im Businessplan für das Amt zählt eine Sache mehr als alles andere: Plausibilität. Zeig, dass Dein konservatives Szenario erreichbar ist. Zeig, dass Du weißt, wo deine ersten Kunden herkommen. Und zeig, dass Dein Preis begründet ist – nicht gegriffen. Wir erarbeiten das gemeinsam.

Finanzdienstleistungsbranche

Finanzdienst-leistungensbranche

Der Finanzbereich ist einer der am stärksten regulierten Gründungsmärkte – und bietet gleichzeitig für qualifizierte Gründer sehr gute Chancen. Der entscheidende Unterschied zu anderen Branchen: Du musst die regulatorischen Anforderungen nicht als Hürde sehen – sondern als Qualitätsmerkmal, das Dich von unqualifizierten Mitbewerbern unterscheidet.

Welche Erlaubnis brauchst Du?

Das hängt davon ab, was Du konkret anbieten möchtest. Viele Gründer im Finanzbereich wissen nicht genau, unter welche Kategorie ihre Tätigkeit fällt – und beantragen entweder die falsche Erlaubnis oder gar keine. Im Coaching klären wir das präzise.

← Tabelle scrollbar →
Tätigkeit Erlaubnisgrundlage Zuständige Behörde
Versicherungsvermittlung§ 34d GewOGewerbeamt / IHK
Versicherungsberatung (Honorar)§ 34e GewOGewerbeamt
Finanzanlagenvermittlung§ 34f GewOGewerbeamt / DIHK
Immobiliardarlehensvermittlung§ 34i GewOGewerbeamt
Kreditvermittlung§ 34c GewOGewerbeamt
LohnbuchhaltungKeine SondererlaubnisGewerbeanmeldung
BilanzbuchhaltungKein gesetzlicher SchutzQualifikation entscheidend

Was diese Tabelle Dir zeigt: Die Unterschiede zwischen den einzelnen Erlaubnistypen sind bedeutend. Eine Verwechslung von § 34d und § 34f GewO zum Beispiel kann dazu führen, dass Du bestimmte Produkte nicht vermitteln darfst – obwohl Du die Erlaubnis hast. Im Coaching gehen wir das gemeinsam durch, bis kein Fragezeichen mehr übrig bleibt.

Provision oder Honorar? Das Vergütungsmodell entscheidet

Das Vergütungsmodell beeinflusst nicht nur Deine Einnahmen – es bestimmt auch das Vertrauen Deiner Kunden und in manchen Fällen Deine regulatorischen Pflichten.

  • Provisionsmodell: Du verdienst, wenn der Kunde kauft. Kein Verkauf, kein Geld. Hohes Risiko in der Anlaufphase – aber kein direkter Preisverhandlungsdruck mit dem Kunden.

  • Honorarmodell (§ 34e GewO): Du rechnest direkt mit dem Kunden ab. Mehr Transparenz, höheres Kundenvertrauen – aber du musst Kunden finden, die bereit sind zu zahlen.

  • Hybridmodell: Kombination aus beiden. Für viele Gründer im Finanzbereich der sinnvollste Einstieg. Im Coaching erarbeiten wir, was zu deiner Zielgruppe passt.

Was kosten die Zulassungen wirklich?

Sachkundenachweis, Registrierung bei der IHK, erste Berufshaftpflichtversicherung – je nach Erlaubnistyp können Gesamtkosten von 2.000 bis 4.000 Euro entstehen, bevor Du den ersten Kunden berätst. Diese Kosten müssen vollständig im Investitionsplan Deines Businessplans stehen. Fehlen sie, wirkt Dein Plan unfertig – und das Amt merkt es sofort.

Dass du die Regulatorik kennst und aktiv eingeplant hast, ist gleichzeitig ein starkes Vertrauenssignal für den Sachbearbeiter . Es zeigt: Du weißt, worauf du dich einlässt. Du hast recherchiert. Du nimmst die Sache ernst. Das ist in einer Branche, die für unseriöse Akteure bekannt ist, ein echter Differenzierer.

Gründungszuschuss oder Ein-stiegsgeld: Was bekommst Du wirklich?

Gründungszuschuss und Einstiegsgeld: Was bekommst du wirklich?

Gründungszuschuss (§ 93 SGB III) für ALG-I-Bezieher

Der Gründungszuschuss ist keine Almosen-Leistung – er ist ein durchdachtes Förderinstrument, das Dir finanziellen Spielraum in der kritischsten Phase dDeiner Selbstständigkeit gibt: den ersten 15 Monaten. Damit u weißt, was du konkret erwarten kannst, hier der genaue Ablauf:

← Tabelle scrollbar →
Phase Dauer Monatliche Förderung Voraussetzung
Phase 16 MonateBisheriges ALG I + 300 EuroGründung + Antrag beim Amt
Phase 2Weitere 9 Monate300 Euro (Sozialabsicherung)Nachweis der Selbstständigkeit + neuer Antrag
GesamtBis zu 15 MonateJe nach ALG-I-Höhe150 Tage Restanspruch zum Gründungszeitpunkt

Was diese Tabelle in der Praxis bedeutet: Du gründest, beantragst den Gründungszuschuss beim Amt – und erhältst ab dem ersten Tag Deiner Selbstständigkeit monatlich Dein bisheriges ALG I plus 300 Euro obendrauf. Nicht als Einmalzahlung, sondern jeden Monat, sechs Monate lang. Das gibt DiD Zeit, Kunden zu gewinnen, Prozesse aufzubauen und dein Unternehmen zu stabilisieren – ohne finanziellen Druck von Tag eins.

Die 300 Euro in Phase 1 sind für Deine soziale Absicherung gedacht – also Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. In Phase 2 erhältst Du nur noch die 300 Euro, aber auch das ist bares Geld für weitere 9 Monate.

Der Gründungszuschuss ist eine Ermessensleistung – kein Rechtsanspruch. Das bedeutet, das Amt entscheidet auf Basis Deines Businessplans, Deiner Gründungsidee und Deiner persönlichen Situation. Ein überzeugender, realistischer Businessplan ist deshalb nicht nur ein Dokument – er ist Dein stärkstes Argument. Genau deshalb ist das AVGS-Coaching der beste Weg, sich darauf vorzubereiten.

Einstiegsgeld (§ 16b SGB II) für Bürgergeld-Bezieher

Das Einstiegsgeld ist weniger bekannt als der Gründungszuschuss – aber für Bürgergeld-Bezieher genauso wichtig. Der entscheidende Unterschied: Während der Gründungszuschuss einen festen Betrag auf das ALG I aufschlägt, ist das Einstiegsgeld vollständig individuell. Höhe und Dauer liegen im Ermessen des Jobcenters. Das macht eine gute Vorbereitung noch wichtiger – wer überzeugend aufritt, bekommt mehr.

Häufige Gründe die zur Ablehnung führen können

Eine Ablehnung ist kein endgültiger Bescheid – auch wenn sie sich so anfühlt. In der Praxis ist sie oft nur ein Zwischenschritt. Viele Gründer die heute erfolgreich selbstständig sind, haben beim ersten Anlauf ein Nein bekommen. Der Unterschied zwischen denen die aufgegeben haben und denen die es geschafft haben: Die Erfolgreichen wussten, welche Optionen sie noch haben.

← Tabelle scrollbar →
Ablehnungsgrund Was du konkret tun kannst
Idee nicht überzeugendSchriftliche Zusammenfassung + Marktdaten erstellen, neu beantragen
Ermessensentscheidung (Bürgergeld)Anderen Fallmanager bitten oder Widerspruch einlegen
Haushaltsmittel erschöpftNächsten Monat neu beantragen – Haushaltsjahr beginnt neu
Fehlende QualifikationNachweis ergänzen, überarbeitet neu beantragen
Keine passende MaßnahmeAlternativen: IHK-Beratung, BAFA, Mikrokreditfonds Deutschland

Was die Tabelle zeigt: Fast jeder Ablehnungsgrund hat einen konkreten Gegenweg. Es gibt keine Situation, in der Du einfach aufgeben musst. Die Frage ist nur, welcher Weg in Deiner konkreten Situation der richtige ist.

Warum wir die richtigen Gründungsberater für Dich sind

Warum wir die rich-tigen Gründungs-berater für Dich sind

Gründercoaches gibt es viele. AVGS-Anbieter auch. Aber wer begleitet dich wirklich – von der ersten unsicheren Idee bis zum bewilligten Gründungszuschuss? Wer kennt nicht nur die Formulare, sondern auch die Fallstricke? Das ist der Unterschied zwischen einem Anbieter der Gründercoaching anbietet – und einem der genau das ist.

← Tabelle scrollbar →
Merkmal Typischer AVGS-Anbieter Die Coachingexperten
SpezialisierungAllround: Bewerbung, Jobcoaching, Gründung100 % Fokus auf Gründer aus der Arbeitslosigkeit
PersönlichkeitAnonymes UnternehmenJonas Schildhorn – du weißt mit wem du redest
BranchenerfahrungGeneralistischHandwerk, Gesundheit, Consulting, Finance, IT, Gastro u.v.m.
Begleitete GründerKeine Angaben oder unprüfbar600+ – transparent und nachweisbar
Businessplan-ToolNicht vorhandenKostenloses eigenes Tool – im Coaching inklusive
BewilligungsquoteKeine Angaben95 % beim Gründungszuschuss
VerfügbarkeitOft nur lokalDeutschlandweit online
Coaching-FormatOft GruppeImmer individuell 1:1
Bewertungen (verifiziert)Kaum oder intern360+ verifizierte positive Bewertungen
ErstgesprächOft kostenpflichtigImmer kostenlos und unverbindlich
Ton & AtmosphäreFormal, distanziertEntspannt, direkt, auf Augenhöhe

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FAQ – Häufige Fragen zum Thema AVGS Gründercoaching

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